Der Mensch ist Person (18210)

»Die Würde des Menschen ist unantastbar.« – So heißt es in unserem Grundgesetz. Von einer Würde der Tiere ist dagegen auch im Tierschutzgesetz nicht die Rede. Der Grund, der qualitativ gewaltige Unterschied zwischen Mensch und Tier, ist nicht auf biologischer Ebene festzumachen. Er wird heute meist mit dem Begriff der Person oder der Personalität verbunden. Jeder Mensch ist Person, deshalb darf er nie bloßes Mittel zum Zweck sein, darf nicht zum Verbrauch geschlachtet oder zu sexuellen Handlungen mit Zwang oder Medikamenten gezwungen werden, deshalb auch kann er nie rechtens als Eigentum eines anderen Menschen gelten. Dem Mensch als Person kommt nicht nur ein Wert, sondern unantastbare Würde zu.

In dem Studientag soll diesem Begriff Person und der damit gemeinten Wirklichkeit nachgegangen werden. Die Geschichte des Personbegriffs wird dabei ebenso zum Thema werden, wie aktuelle Diskussionen über die Personalität von Dementen oder Komatösen. Dabei wird sich ein Menschenbild
zeigen, das aus dem Christentum in die Philosophie übernommen wurde, aber ohne das Christentum droht, zu diffundieren. Ohne dieses Menschenbild aber, wie werden wir da miteinander umgehen? Einzige Voraussetzung zur Teilnahme ist die Bereitschaft, mitzudenken.

Informationen

20.10. 10:00 - 20.10.2018 17:00

Kursgebühr: 65,– €

inkl. Mittagessen und Nachmittagskaffee

 

Anmeldung bis 11.10.2018

Referenten

Referent der StefanusgemeinschaftDr. Adrienne WeiglGmund am Tergernsee

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