Mit dem Viergespann durchs Leben (18203)

Kardinaltugenden wiederentdecken

»Ich saz ûf eime steine,
und dahte bein mit beine;
dar ûf satzt ich den ellenbogen;
ich hete in mîne hant gesmogen
daz kinne und ein
mîn wange.
dô dâhte ich mir vil ange,
wie man zer werlte solte
leben…«


»Ich saß auf einem Stein
und schlug ein Bein über
das andere; darauf setzte
ich den Ellenbogen;
in meine Hand hatte ich
das Kinn und eine Wange
geschmiegt.
So dachte ich eindringlich
nach,auf welche Weise man
auf der Welt leben müsse...«

Das sind die ersten Zeilen eines berühmten Gedichtes von Walter von der Vogelweide. Auf welche Weise soll man auf der Welt leben? Wie können wir uns in konkreten Problemen und Herausforderungen unseres Lebens orientieren? Eine Antwort auf diese Frage gibt die Lehre von den Kardinaltugenden. Klugheit, Gerechtigkeit, Maß und Tapferkeit sollen die Angeln sein, an denen unser Handeln aufgehängt ist und um die es sich dreht. Der große katholische
Denker Josef Pieper nannte sie ‚das Viergespann‘. Aber was heißt denn, klug, gerecht, maßvoll und tapfer zu handeln? Dem soll in diesem Studientag nachgegangen werden.

Einzige Voraussetzung ist dabei Interesse an den Fragen und die Bereitschaft, mitzudenken

Informationen

21.04. 10:00 - 21.04.2018 17:00

Kursgebühr: 65,– €

inkl. Mittagessen und Nachmittagskaffee

 

Anmeldung bis 12.04.2018

Referenten

Dr. Adrienne WeiglGmund am Tergernsee

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