Bruder-Klaus-Visionenweg

 

 

Die Inhalte zum Bruder-Klaus-Visionenweg sind momentan nicht auf dem aktuellsten Stand, dies wird zeitnah geändert.

Aktuelle Informationen finden Sie auf
www.bruder-klaus-visionenweg.com

Der Bruder-Klaus-Visionenweg beinhaltet 16 Stationen, die in Nischen entlang der Inneren Klausurmauer des Klosters Heiligkreuztal platziert werden.

Der ehemalige Pfarrer und Leiter des Geistlichen Zentrums Heiligkreuztal Peter Schmid hatte die Idee, die Klostermauer mit Darstellungen der Visionen des heiligen Bruder Klaus von Flüe, dem Patron der Stefanus-Gemeinschaft, künstlerisch zu gestalten. Sein Nachfolger, Pfarrer Heinrich-Maria Burkard, führt das Projekt mit der Hilfe von Stefanusfreunden mit großem Engagement weiter.

Ziel

Die Stefanus-Gemeinschaft setzt sich zum Ziel, das Leben des Bruder Klaus und dessen spirituelle Visionen für Menschen des 21. Jahrhunderts zu erschließen und bekannt zu machen. Dadurch soll nicht zuletzt auch die Stefanus-Gemeinschaft wieder mehr Bedeutung und Aufmerksamkeit am Standort Heiligkreuztal erlangen.

Zielgruppe

Da das Kloster Heiligkreuztal nicht nur Zentrum der Stefanus-Gemeinschaft, sondern auch eine öffentliche Bildungsstätte ist, wird der Ort von Stefanusfreunden und vielen Gästen und Tagungsteilnehmern aus dem In- und Ausland besucht.

Inhalt

Der Schweizer Künstler Toni Halter, Sachseln, gestaltet 16 Visionen des Bruder Klaus, die  der Künstler Alois Spichtig (1927 – 2014) konzipiert hat. 

Nutzen

Der Visionenweg soll das Geistliche Zentrum Heiligkreuztal beleben und bereichern und für alle Interessierten frei zugänglich sein. Er zeigt die Aktualität der Person und der Botschaft des Bruder Klaus auf und will dazu inspirieren, die Anliegen des konzilaren Prozesses "Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung" im persönlichen, kirchlichen und gesellschaftlichen Leben umzusetzen.

Detaillierte Beschreibung

In der inneren Klausurmauer des Klosters Heiligkreuztal befinden sich in regelmäßigen Abständen große Nischen. Bisher wurden sie spärlich von Tagungshausbesuchern als Sonnensitznischen genutzt, und sie regten so manchen Bewohner der Klosteranlage an, nachzusinnen, wofür die Schwestern des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters diese Nischen wohl in die Mauer eingelassen hatten.

Pfarrer Peter Schmid inspirierten sie dazu, über eine neue künstlerisch-spirituelle Verwendung nachzudenken. So entstand auch die "Vision eines Visionenwegs".
Es war im Jahr 2009, als sich die Stefanusfreunde erneut intensiver mit ihrem Patron, dem heiligen Bruder Klaus von Flüe beschäftigten. Pfarrer Peter Schmid war begeistert von der Ausdruckskraft einer Ausstellung im Bruder-Klaus-Museum in Sachseln, und er konnte sich etwas Ähnliches auch für die Nischen in Heiligkreuztal vorstellen. Die Ausstellung war ein Werk des Schweizer Grafikers und Bildhauers Alois Spichtig aus Sachseln.

Spichtig gestaltete in der Schweiz über 40 Kirchen und Kapellen künstlerisch, darunter 15 liturgische Räume in seinem Heimatkanton Obwalden. Das Schaffen von Alois Spichtig war stark inspiriert vom Landesheiligen Niklaus von Flüe. Spichtig beschäftigte sich intentsiv mit dessen Visionen. Die Auseinandersetzung mit Bruder Klaus prägte sein gesamtes künstlerisches Schaffen. 

Alois Spichtig, der am 24. Juli 2014 verstarb, wusste wohl, dass er den Visionenweg aus eigener Kraft nicht vollenden konnte. Der junge Toni Halter, geb. 1973, wohnhaft in Sachseln/OW, unterstützte ihn seit Beginn bei seinen Arbeiten für und in Heiligkreuztal mit seiner Schaffenskraft und materialtechnischen Erfahrung, mit seinem geschulten Blick für Ästhetik sowie mit dem tiefen Befassen der Thematik selbst. Halter führte Spichtigs künstlerische Entwürfe in enger Absprache aus. Es war für beide eine spannende Zusammenarbeit, ein Loslassen und Übergeben Spichtigs und ein Aufnehmen und Weiterführen Halters. Nun liegt die Fortführung des Visionenwegs endgültig in den Händen des jungen Künstlers Toni Halter.

Nachdem die erste Station im September 2012 in der Rohfassung fertiggestellt wurde, folgten im April 2014 weitere fünf Stationen. Im September 2014 wurden sie bemalt. So zeigen sich derzeit sechs Visionen in ihrer endgültigen Form- und Farbgebung und können bereits vor Ort besichtigt werden.
Fünf weitere Visionen sollen 2015 und die restlichen fünf 2016 entstehen.

Der heilige Niklaus von Flüe

Niklaus von Flüe oder Bruder Klaus (1417-1487) war ein Schweizer Bauer, Politiker, Einsiedler, Asket und Mystiker. Er lebte für damalige Verhältnisse als wohlhabender Bauer mit seiner Frau Dorothea und den zehn Kindern auf dem Flüeli, einem Plateau oberhalb von Sachseln.
1467 – das jüngste Kind war noch kein Jahr alt, der älteste Sohn Hans jedoch schon zwanzig, so dass dieser als Bauer die Familie ernähren konnte – verließ Niklaus nach jahrelangem Ringen mit dem Einverständnis seiner Frau seine Familie, um Einsiedler zu werden. Er pilgerte zunächst Richtung Hochrhein. Nachdem er auf seiner Wanderung, seinen eigenen Angaben nach, im Windental oberhalb Liestals eine Vision erlebt hatte, kehrte er um und ließ sich dann in der Ranftschlucht, nur wenige Minuten von seinem Haus, als Einsiedler nieder.
In seiner Klause führte er als Bruder Klaus ein intensives Gebetsleben. Unzählige Menschen, Bauern, Adelige, Staatsmänner und Kirchenfürsten suchten ihn auf und holten bei ihm Rat und Hilfe. Immer wieder ist er von intensiven Visionen heimgesucht worden, die er einem Jugendfreund und seinem Beichtvater erzählt hat und die von diesen schriftlich festgehalten wurden.


Die Visionen in den 16 Nischen sind:
1.   Die vorgeburtliche Vision
2.   Die Vision vom Turm in der Ranftschlucht
3.   Die Vision von der bedrohten Lilie
4.   Die Vision als Richter
5.   Die Vision der reinigenden Feile
6.   Die Vision der drei Besucher
7.   Die Vision des Alleluja
8.   Die Vision des Pilatusberges
9.   Die Vision der Veronika und des zugefüllten Gefäßes
10. Die Vision der drängenden Wolke
11. Die Vision vom Abschied und seines Gebets
12. Die Vision bei Liestal
13. Die Vision der vier Lichter in der Ranftschlucht
14. Die Vision mit Bruder Klaus, der dem Pilger sein „Buch“ zeigt
15. Die Vision des himmlischen Quaternio mit der dreifachen Danksagung
16. Die Brunnenvision

Die Nischen der inneren Klausur der Klosteranlage Heiligkreuztal bieten sich nun geradezu an, diese Visionen plastisch darzustellen. Ein spiritueller Führer zu den einzelnen Stationen des Visionenwegs soll entstehen und helfen, die Botschaft dieser Visionen für heute zu erschließen.

Für das große Jubiläum – 2017 jährt sich der Geburtstag des heiligen Nikolaus von Flüe zum 600. Mal und 70 Jahre sind nach seiner Heiligsprechung vergangen – sollen alle 16 Stationen fertig ausgeführt sein. Zudem wird es ein Buch zum Visionenweg geben.

Aufwand

Zehn Stationen sind bereits bezahlt.
Für den künstlerischen Aufwand von sechs Visionen suchen wir Geldgeber. 

Jede gestaltete Nische kostet € 7.000,—.
Es freut uns, wenn wir Ihr Interesse an der Mitwirkung des Visionenwegs geweckt haben, und wir möchten Sie dazu bewegen, sich an diesem Projekt finanziell zu beteiligen. Auch Teilbeträge sind herzlich willkommen.
Gerne berücksichtigen wir, wenn Sie eine bestimmte Vision unterstützen wollen.
Falls Sie Ihre namentliche Nennung wünschen oder die Nische jemandem widmen möchten, so gibt es die Möglichkeit dies entweder im Buch, dem begleitenden Faltblatt oder eventuell auf einer Tafel zu vermerken.
Wir bitten Sie, Ihren Sponsorenbeitrag mit dem Hinweis "Bruder-Klaus-Visionenweg" an folgenden Empfänger zu überweisen:

Stefanus-Gemeinschaft e. V.
IBAN     DE74 6549 1510 0041 8000 01
BIC       GENODES1VRR
Volksbank-Raiffeisenbank
Riedlingen eG, Deutschland
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Kontakt

Für Rückfragen zum Visionenweg in Heiligkreuztal
steht Msgr. Heinrich-Maria Burkard zur Verfügung:
Stefanus-Gemeinschaft e. V.
Msgr. Heinrich-Maria Burkard
Kloster Heiligkreuztal
Am Münster 11
D-88499 Heiligkreuztal
www.stefanus.de
E-Mail    hmburkard(at)gzhkt.de 
Telefon  0049 (0) 73 71 / 184 774

Noch mehr Informationen und Bilder finden Sie auf folgender Internetseite:
www.bruder-klaus-visionenweg.com

Kleiner spiritueller Führer "Blicke ins Ungeahnte" zum Betrachten des Visionenwegs

Weitere Infos und Bestellung...

Die beiden Schweizer Künstler, Alois Spichtig und Toni Halter, beim Aufstellen der ersten Skulptur des Visionenwegs.

 

 

Die dritte Station zeigt folgende Vision: Eines Tages saß Bruder Klaus, tief ins Gebet versunken, auf seiner Weide. Plötzlich sah er, wie aus seinem Mund eine wohlduftende Lilie zum Himmel emporwuchs. Als aber sein Vieh auf die Weide kam, blickte er auf sein schönstes Pferd. Da neigte sich die Lilie zum Pferd und wurde vom Tier verschlungen.

 

Die Vision der Flammen, die aus dem Mund der ungerechten Richter hervorsteigen.

 

Zu den einzelnen Stationen wird es ein begleitendes Faltblatt geben, und zur Vertiefung der Visionen ein eigenes Buch.

 

 

Kreuz, Siegesfahne und Bärentatze – die bisher letzte Vision der insgesamt 16 Stationen.

 

 


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