Chronik
Fünf Dekaden Stefanus im Überblick

Alfred Lange

Alfred Lange
Gründer und
Erster Obmann der
Stefanus-Gemeinschaft
1949 - 1964

1948
7. März: Gründung der Stefanus-Gemeinschaft in der Haushaltungsschule in Aulendorf mit acht Stefanusfreunden. Pfarrer Pius Scheel wird Erster Geistlicher Beirat im Gründungskreis Aichstetten

1950
Erste Generalversammlung (später Hauptkonferenz genannt) und erstes Sekretariat der Gemeinschaft in Bad Waldsee

1951
Erstes Jahresleitwort: "Überwindung des Materialismus". Der Stefanus-Werkbrief erscheint erstmals als Druckexemplar

1952
Domdekan Alfred Weitmann wird Geistlicher Berater der Stefanus-Gemeinschaft. Erste Sternwallfahrt der Gemeinschaft nach Zwiefalten

1953
Wallfahrt von Stefanusfreunden, einschließlich Alfred Lange und Pfarrer Bruno Bernhard Zieger, nach Sachseln (Schweiz) zu Bruder Klaus von Flüe

1954
Umzug des Sekretariats von Bad Waldsee in das Stefanus-Haus nach Aulendorf, das erste Bildungshaus der Gemeinschaft

1955
Stefanusfreund Anton Rehm wird hauptamtlicher Bildungsreferent der Stefanus-Gemeinschaft

1958
Erste Schwesternkreise gegründet

Alfons Bacher

Alfons Bacher
Erster Obmann der
Stefanus-Gemeinschaft
1964 - 1989

1964
Alfred Lange tritt nach 16 Jahren als Erster Obmann der Stefanus-Gemeinschaft von seinem Amt zurück. Alfons Bacher wird von der Hauptkonferenz zum Nachfolger gewählt.

1965
Richard Bezler, Ulm, wird hauptamtlicher Bildungsreferent der Gemeinschaft

1969
Anton Rehm wird zum Diakon geweiht und damit erster Diakon der Stefanus-Gemeinschaft

1971
Alfred Lange erleidet am 6. November auf einer Autofahrt zu Stefanusfreunden nach Regensburg tödliche Verletzungen bei einem Verkehrsunfall. Der Zweite Obmann Josef Hubert Graf Neipperg wird schwer verletzt

1972
Am 5. Oktober erwirbt die Stefanus-Gemeinschaft das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Heiligkreuztal

1977
Einweihung des ersten Bauabschnittes im ehemaligen Kloster Heiligkreuztal, der heutigen Bildungsstätte der Stefanus-Gemeinschaft

1979
Alfons Gebert, erster Geschäftsführer der Stefanus-Gemeinschaft, stirbt. Sein Sohn Johannes Gebert wird neuer Geschäftsführer

1980
Karl Eisele, Immenstadt, wird von der Hauptkonferenz zum Hauptgeschäftsführer bestellt. Der Geistliche Berater der Stefanus-Gemeinschaft, Domdekan Alfred Weitmann, wird verabschiedet. Sein Nachfolger ist Weihbischof Bernhard Rieger

1983
Pfarrer Bruno Bernhard Zieger wird Seelsorger in der Bildungsstätte Kloster Heiligkreuztal. Der zweite Bauabschnitt (Äbtissinengebäude) in Heiligkreuztal wird eingeweiht.

1984
Monsignore Philipp Haas, geistlicher Wegbereiter für die Belebung des Klosters Heiligkreuztal, stirbt im Alter von 82 Jahren

Gottfried Juen

Gottfried Juen
Erster Obmann der
Stefanus-Gemeinschaft
1989 - 1990

1989
Alfons Bacher tritt nach 25 Jahren vom Amt des Ersten Obmannes zurück, um sich ganz den Aufgaben als Leiter der Bildungsstätte Kloster Heiligkreuztal zu widmen. Zum Ersten Obmann der Stefanus-Gemeinschaft wird Gottfried Juen aus Tirol gewählt. Neue geistliche Gemeinschaften ziehen in Heiligkreuztal ein: Die Schwestern der Heiligen Klara und die dominikanische Gemeinschaft. Der Rat der Stefanus-Gemeinschaft beschließt, das Stefanus-Haus in Aulendorf aufzugeben

1990
Der Erste Obmann der Gemeinschaft, Gottfried Juen, stirbt am 24. Dezember bei einem Autounfall. Der neue Jugendbereich in der Bildungsstätte wird eingeweiht. Johann Brix wird Diakon in der Stefanus-Gemeinschaft

Werner Fiutak

Werner Fiutak
Erster Obmann der
Stefanus-Gemeinschaft
seit 1991

1991
Werner Fiutak wird von der Hauptkonferenz zum Ersten Obmann gewählt. Umzug des Sekretariats der Gemeinschaft von Aulendorf nach Heiligkreuztal in das ehemalige "Beichtigerhaus"

1992
Einweihung des Bildungshauses der Stefanus-Gemeinschaft in Tirol: Haus Sankt Stefanus in Karres.

1993
Satzungsänderung bei der Hauptkonferenz: Juristisch wird die Stefanusgemeinschaft jetzt als e.V. geführt. Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Alfons Bacher durch den Ministerpräsidenten von Baden Württemberg, Erwin Teufel, bei der Politischen Tagung in Heiligkreuztal

1994
Siegfried Wack tritt die Nachfolge von Karl Eisele als Hauptgeschäftsführer an

1997
Alfons Bacher wird in den Ruhestand verabschiedet. Neuer Leiter des Bildugnsbereiches wird Markus Tolksdorf. Feier zur Umbettung von Maria und Alfred Lange auf den Nonnenfriedhof Heiligkreuztal. Bei der Sternwallfahrt wird Pfarrer Bruno Bernhard Zieger als Geistlicher Leiter der Bildungsstätte Kloster Heiligkreuztal verabschiedet. Sein Nachfolger wird Pfarrer Heinrich Bier. Siegfried Wack tritt als Hauptgeschäftsführer zurück und wird Landrat im Landkreis Ückerrandow. Neue Organisationsstruktur für Gemeinschaft und Bildungsstätte Kloster Heiligkreuztal: Markus Tolksdorf wird zusätzlich Geschäftsführer der Stefanus-Gemeinschaft, Fabian Bacher sein Stellvertreter und Leiter der Verwaltung. Die Verwaltung von Bildungsstätte und Gemeinschaft wird zusammengelegt und zieht in die "Apotheke". Die Dachsanierung des Klausurgebäudes wird abgeschlossen.

1998 - Jubiläumsjahr der Stefanus-Gemeinschaft
6. Januar: Neujahrsempfang mit Frau Dr. Hanna-Renate Laurien
23. Januar: Der ehemalige Bauhof, das "Haus Sankt Bruno", ist nach nur sechsmonatiger Innenrenovierung bezugsfertig. Kloster Heiligkreuztal wird Ausbildungsstätte der Ständigen Diakone der Diözese Rottenburg Stuttgart
7. März: 50. GEBURTSTAG DER STEFANUS-GEMEINSCHAFT. Einweihung des Hauses Sankt Bruno als Tagungshaus. Tag der Begegnung der Ständigen Diakone in Heiligkreuztal
26. April: Tag der offenen Tür: Präsentation des neuen Rhetorikkurses, Töpferwerkstatt, Glasbläserei, Musikprogramme...
18. September: Beginn der Politischen Tagung - Thema: "Chancen und Risiken des Computerzeitalters am Beispiel Internet. Präsentation des Buches über Alfred Lange und die Stefanus Gemeinschaft
20. September: Sternwallfahrt ins Münster unserer Lieben Frau zu Zwiefalten

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