Das Klausurgebäude
Neben der Abteikirche beeindruckt in Heiligkreuztal vor allem die südwärts angebaute, fast unversehrt erhaltene zisterziensische Konventanlage. Nur ihr Nordflügel, durch den das Klosterinnere betreten werden kann, hat sein ursprüngliches Gepräge verloren.
| Der Kreuzgang verdient ein erstes Augenmerk. Sein Bild wird von den Netzgewölben mit ihren ausgekehlten Stuckrippen, vielgestaltigen Schlußsteinen, und mannigfaltigen Deckenmalereien sowie beachtenswerten Wandfresken bestimmt. |
| Das Refektorium im Südflügel wurde im 16. und 17. Jahrhundert nur während der Sommermonate als Speisesaal benutzt. Der Uracher Werkmeister Joseph Schmid stattete ihn um 1545 mit sechs hohen Rundpfeilern und einem Sterngewölbe aus. Heute speisen hier die Tagungsgäste von Kloster Heiligkreuztal... |
| Im Obergeschoß des Klausurgebäudes liegen seit den vierziger Jahren des 16. Jahrhunderts die Nonnenzellen. Heute dienen die mit Heiligennamen beschrifteten und mit einfachen Möbeln ausgestatteten Räume den Tagungsteilnehmern als Gästezimmer. |