Chronik – Stefanus im Überblick

Die Stefanus-Gemeinschaft wurde 1948 von Alfred Lange gegründet. Er versammelte junge Katholiken in Freundeskreisen, die sich in unterschiedlichen kirchlichen und politischen Gruppierungen aktiv für ihren Glauben einsetzten. Sie waren der Auffassung, dass es Aufgabe der Christen sei, Kirche und Welt mitzugestalten, für die Vermittlung christlicher Werte einzutreten und gesellschaftliche Entwicklungen zu hinterfragen statt sie wortlos hinzunehmen.

Fünfzehn Jahre vor dem Konzil entstand somit eine Gemeinschaft, die damals bereits manches von dem erkannte und zu verwirklichen versuchte, was später in den Dokumenten des Zweiten Vatikanums niedergeschrieben wurde.

 

 

1948

  • 7. März: Gründung der Stefanus-Gemeinschaft durch Alfred Lange in der Haushaltungsschule in Aulendorf mit acht Stefanusfreunden.
  • Pfarrer Pius Scheel wird erster Geistlicher Beirat im Gründungskreis Aichstetten.
  • Die erste Nummer des Stefanus-Werkbriefs erscheint im März in Eigenvervielfältung unter dem Titel: St. Stefanus – Arbeitsbrief 'Lebendige Seelsorge'.

1949

  • Domdekan Alfred Weitmann wird erster Geistlicher Berater der Stefanus-Gemeinschaft. Bischof Leiprecht, Diözese Rottenburg-Stuttgart, erster Protektor der Stefanus-Gemeinschaft.

1950

  • Alfred Lange und Alfons Gebert errichten das erste Sekretariat der Gemeinschaft in Bad Waldsee.
  • 15. Januar: Erste Generalversammlung der Stefanus-Gemeinschaft, später Hauptkonferenz genannt, in der Haushaltsschule in Aulendorf.

1951

  • Erstes Jahresleitwort: »Überwindung des Materialismus«.
  • Der Stefanus-Werkbrief erscheint erstmals als Druckexemplar.

1952

  • Domdekan Alfred Weitmann wird Geistlicher Berater der Stefanus-Gemeinschaft.
  • 18. Juli: Pfarrer Pius Scheel, ehemaliger Geistlicher Beirat des Gründungskeises Aichstetten, stirbt.
  • Erste Sternwallfahrt der Gemeinschaft nach Zwiefalten.
  • Alfred Lange fährt mit Pfarrer Bruno Bernhard Zieger zum ersten Mal zu Bruder Klaus, der zum zweiten Patron der Stefanus-Gemeinschaft ernannt wird.

1953

  • Wallfahrt von Stefanusfreunden mit Alfred Lange und Pfarrer Bruno Bernhard Zieger nach Sachseln (Schweiz) zu Bruder Klaus von Flüe.

1954

  • Umzug des Sekretariats von Bad Waldsee in das Stefanus-Haus nach Aulendorf, später das erste Bildungshaus der Gemeinschaft.
  • Gründung des »Mitbürgerlichen Seminars« in Aulendorf.
  • 1950 bis 1954 Gründung von Kreisen. 32 Stefanuskreise in den Diözesen Rottenburg-Stuttgart, Augsburg und der Erzdiözese Freiburg mit ungefähr 280 Stefanusfreunden.

1955

  • Stefanusfreund Anton Rehm wird der erste hauptamtliche Bildungsreferent der Stefanus-Gemeinschaft.

1956

  • bis 1958 Die Gemeinschaft weitet sich aus auf 56 Stefanuskreise in acht Diözesen mit ungefähr 1.300 Stefanusfreunden.

1958

  • Der erste Stefanus-Schwesternkreis wird gegründet.

Alfred Lange

Gründer und Erster Obmann
der Stefanus-Gemeinschaft
1949 - 1964


1958

  • bis 1960: Die Stefanus-Gemeinschaft wächst auf 63 Stefanuskreise an, in 10 Diözesen mit ungefähr 1000 Stefanusfreunden.

1960

  • Gründung von Stefanuskreisen in den Diözesen Basel und Chur. Es folgen weitere Kreisgündungen in den Diözesen Essen, Eichstätt und Münster.

1962

  • 21. Oktober – Alfred Lange gründet den ersten Stefanuskreis im Fürstentum Liechtenstein.

1964

  • 1. April – Alfred Lange tritt nach 16 Jahren als Erster Obmann der Stefanus-Gemeinschaft von seinem Amt zurück. Alfons Bacher wird von der Hauptkonferenz zum Nachfolger gewählt.
  • 28. Juni – Prälat Alfred Weitmann überbringt Alfred Lange die päpstliche Ehrung »Pro Ecclesia et Pontifice« als Bekenntnis der Kirche zum Lebensweg und Lebenswerk des Gründers der  Gemeinschaft.
  • Alfred Lange zieht mit seiner Familie nach Regensburg und gründet dort weitere Stefanuskreise.

1965

  • Richard Bezler, Ulm, wird neuer hauptamtlicher Bildungsreferent der Gemeinschaft.

1960 bis 1966

  • Weiterentwicklung der Stefanus-Gemeinschaft: 
    • 1963: 88 Stefanuskreise in 9 Diözesen mit ungefähr 1.500 Stefanusfreunden.
    • 1966: 102 Stefanuskreise in 12 Diözesen mit ungefähr 1.700 Stefanusfreunden.

1968

  • Von Regensburg aus konnte Alfred Lange die Stefanus-Gemeinschaft auch in der Diözese Passau bekannt machen und gründet 1968 den ersten Kreis Simbach am Inn, dem bald weitere Kreise folgten.
  • 8. November – Treffen von Verantwortlichen aus Nord-, Ost- und Südtirol mit Alfred Lange im »Haus der Begegnung« in Innsbruck.
  • Alfred Lange bietet einen »Fernlehrgang: Rede und Diskussion« mit 40 Lehrbriefen von April 1968 bis Februar 1969 an. Da die Nachfrage so groß ist, beginnen in diesem Jahr drei Lehrgänge.

1969

  • Anton Rehm wird zum ersten Diakon der Stefanus-Gemeinschaft geweiht.
  • Alfred Lange zieht mit seiner Familie von Regensburg nach Bad Krozingen, um in der Erzdiözese Freiburg das Entstehen von neuen Stefanuskreisen zu unterstützen.
  • Auf der Hauptkonferenz 1969 wird die Satzung der Gemeinschaft neu formuliert.

1971

  • Am 5. November erklären Alfred Lange, Alfons Bacher und Pfarrer Bruno Bernhard Zieger Bischof Georg Moser die Bereitschaft der Stefanus-Gemeinschaft, das ehemalige Kloster Heiligkreuztal zu übernehmen.
  • Alfred Lange erleidet am 6. November auf einer Autofahrt zu Stefanusfreunden nach Regensburg tödliche Verletzungen bei einem Verkehrsunfall. Der Zweite Obmann Josef Hubert Graf Neipperg wird schwer verletzt.

1972

  • Am 5. Oktober erwirbt die Stefanus-Gemeinschaft das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Heiligkreuztal.
  • Weiterentwicklung der Stefanus-Gemeinschaft: 104 Stefanuskreise in 10 deutschen, einer österreichischen und zwei schweizer Diözesen mit ungefähr 1800 Stefanusfreunden.

1973

  • 7. März – Feier des 25. Jahrestags der Gründung der Stefanus- Gemeinschaft in Heiligkreuztal.

1974

  • 26.–28. April – Erste Hauptkonferenz in Heiligkreuztal. Die Leitung der Gemeinschaft setzt sich nach den Wahlen wie folgt zusammen: Alfons Bacher, Josef Hubert Graf Neipperg, Domdekan Alfred Weitmann und Alfons Gebert. In den Rat wurden weiters gewählt: Traudl Härle, Klaus Leuck, Max Sickert und Richard Bezler.
  • Der Drei-Wochen-Kurs »Übungskurs zur Verwirklichung des Konzils im Sinne des Heiligen Jahres« findet im Juli in Heiligkreuztal statt.
  • 8. Dezember – Erste Sternwallfahrt der Tiroler Stefanusfreunde nach Serfaus.

1977

  • 5. Oktober – Einweihung des ersten Bauabschnittes im ehemaligen Kloster Heiligkreuztal, der heutigen Bildungsstätte der Stefanus-Gemeinschaft, durch Bischof Dr. Georg Moser.
  • 11. November – Tod von Maria Lange, der Witwe des Gründers.

1979

  • Bei der Hauptkonferenz am 30. März wird Alfons Bacher erneut zum Ersten Obmann gewählt.
  • 1. Juli – Johannes Gebert, der Sohn von Alfons Gebert, wird Geschäftsführer der Stefanus-Gemeinschaft.
  • Am 8. November stirbt Alfons Gebert, Mitbegründer und erster Geschäftsführer der Stefanus-Gemeinschaft, nach schwerer Krankheit im Alter von 55 Jahren in Aulendorf.

1980

  • Die Stefanus-Gemeinschaft in Tirol richtet für ihre Arbeit und die Betreuung der vielen Kreise ein eigenes Büro im alten Pfarrwidum in Karres bei Imst ein.
  • 30. Juni – Der langjährige Geistliche Berater der Stefanus-Gemeinschaft, Domdekan Alfred Weitmann wird verabschiedet. Sein Nachfolger ist Weihbischof Bernhard Rieger, der bereits seit der Gründungszeit der Gemeinschaft eng verbunden ist.
  • Karl Eisele aus Immenstadt wird Hauptgeschäftsführer der Stefanus-Gemeinschaft.

1981

  • In Deutschland, Österreich und dem Fürstentum Liechtenstein werden eigene Stefanus-Jugendkreise aufgebaut.

1982

  • Pater Michael Rothermel OMI übernimmt im März die Aufgaben eines Seelsorgers für die Bildungsstätte Heiligkreuztal.

1983

  • 1. September – Pfarrer Bruno Bernhard Zieger wird von Bischof Dr. Georg Moser als Seelsorger für die Stefanus-Bildungsstätte Kloster Heiligkreuztal berufen.
  • 2. September – Einweihung des zweiten Bauabschnittes – Äbtissinnengebäude und Nordflügel – im Kloster Heiligkreuztal durch Bischof Dr. Georg Moser.

1984

  • Am 25. Januar stirbt Monsignore Philipp Haas, der geistliche Wegbereiter für die Belebung des ehemaligen Klosters Heiligkreuztal, im Alter von 82 Jahren.
  • Walter Jäger, unter dessen Wirken als Geschäftsführer der Stefanus-Gemeinschaft in der Diözese Innsbruck innerhalb von nur vier Jahren 20 Stefanuskreise in Tirol gegründet wurden, beendet seine hauptamtliche Tätigkeit.

Alfons Bacher

Erster Obmann der
Stefanus-Gemeinschaft
1964 - 1989


1985

  • Andrea Kotter folgt Walter Jäger als Geschäftsführerin der Stefanus-Gemeinschaft in der Diözese Innsbruck.
  • Auf der Hauptkonferenz wird beschlossen, für die Arbeit in den Diözesen hauptamtliche Diözesangeschäftsführer anzustellen.

1986

  • 4. Oktober – Dominikanerpater Dr. Michael Marsch gründet in Heiligkreuztal die dominikanische Laiengemeinschaft St. Raphael.

1987

  • Die Stefanus-Gemeinschaft in Liechtenstein feiert ihr 25jähriges Jubiläum. Bei knapp 23.000 Katholiken hat das Fürstentum Liechtenstein 69 Stefanusfreunde und 65 Werkbriefbezieher.

1988

  • Im 40. Jahr seines Erscheinens erhält der Stefanus-Werkbrief ein neues Format, das er bis heute beibehalten hat.
  • Am 9. Mai stirbt Bischof Dr. Georg Moser, seit 1975 Protektor der Stefanus-Gemeinschaft.

1989

  • Alfons Bacher verabschiedet sich bei der Hauptkonferenz nach 25jähriger Tätigkeit als Erster Obmann der Stefanus-Gemeinschaft um sich ganz den Aufgaben als Leiter der Bildungsstätte Kloster Heiligkreuztal zu widmen.
  • Gottfried Juen, der langjährige Diözesanobmann der Tiroler Stefanusfreunde, wird zum neuen Ersten Obmann gewählt.
  • Die Räumlichkeiten im Haus St. Raphael, dem ehemaligen Brauereigebäude von Heiligkreuztal werden eingeweiht. Dominikanerpater Dr. Michael Marsch und die Schwestern der heiligen Klara ziehen in das Gebäude ein.
  • Dr. Walter Kasper wird Bischof von Rottenburg-Stuttgart und ist damit neuer Protektor der Stefanus-Gemeinschaft.
  • Die Stefanus-Gemeinschaft zieht aus dem Stefanushaus in Aulendorf aus.

1990

  • Am Heiligen Abend stirbt der Ersten Obmann Gottfried Juen bei einem Autounfall. Er wird an seinem 54. Geburtstag am 29. Dezember zu Grabe getragen. 
  • Der neue Jugendbereich in der Bildungsstätte Kloster Heiligkreuztal wird eingeweiht.
  • Johann Brix wird Diakon in der Stefanus-Gemeinschaft.

Gottfried Juen

Erster Obmann der
Stefanus-Gemeinschaft
1989 - 1990


1991

  • Werner Fiutak wird von der Hauptkonferenz zum Ersten Obmann gewählt.
  • Umzug des Sekretariats der Gemeinschaft von Aulendorf nach Heiligkreuztal in das ehemalige Beichtigerhaus.

1992

  • Der neu renovierte Pfarrwidum in Karres, in dem das Stefanussekretariat der Tiroler Gemeinschaft beheimatet ist, wird als Stefanus-Bildungshaus eingeweiht. Es trägt den Namen Haus Sankt Stefanus.

1993

  • Satzungsänderung bei der Hauptkonferenz: Juristisch wird die Stefanus-Gemeinschaft jetzt als e.V. geführt. In der Folge tritt der Zweite Obmann Josef Hubert Graf Neipperg als Zweiter Obmann zurück.
  • Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Alfons Bacher durch den Ministerpräsidenten von Baden Württemberg, Erwin Teufel, bei der Politischen Tagung in Heiligkreuztal.

1994

  • Bruno Scharler aus Kappl in Tirol wird bei der Hauptkonfernez zum neuen Zweiten Obmann gewählt.
  • Siegfried Wack tritt die Nachfolge von Karl Eisele als Hauptgeschäftsführer der Stefanus-Gemeinschaft an.

1996

  • Weihbischof Bernhard Rieger wird aus Altersgründen von seinem Amt als Geistlicher Berater der Stefanus-Gemeinschaft entpflichtet und verabschiedet.
  • Prälat Alfred Ebert wird neuer Geistlicher Berater der Stefanus-Gemeinschaft. 

1997

  • Am 3. Mai werden die sterbliche Überreste von Alfred und Maria Lange auf dem Nonnenfriedhof in Heiligkreuztal beigesetzt.
  • Verabschiedung von Alfons Bacher als Direktor der Bildungsstätte Kloster Heiligkreuztal in den Altersruhestand.
  • Leiter der Verwaltung wird Fabian Bacher. Siegfried Wack scheidet als Hauptgeschäftsführer aus. Neue Organisationsstruktur: Die Verwaltung von Bildungsstätte und Gemeinschaft wird zusammengeführt und zieht in die "Apotheke". Markus Tolksdorf wird als neuer Geschäftsführer für die Stefanus-Gemeinschaft und die Bildungsstätte angestellt.
  • Pfarrer Bruno Bernhard Zieger wird von seinem Amt als Geistlicher Leiter von Heiligkreuztal entpflichtet und Pfarrer Heinrich Bier zu dessen Nachfolger ernannt.
  • Bei einer außerordentlichen Hauptkonferenz wird ein neues Signet beschlossen.

1998 - 50 Jahre Stefanus-Gemeinschaft

  • Der ehemalige Bauhof, das Haus Sankt Bruno, ist nach nur sechsmonatiger Innenrenovierung bezugsfertig. Es steht als Ausbildungsstätte der Ständigen Diakone der Diözese Rottenburg Stuttgart zur Vefügung.
  • 7. März: 50. Geburtstag der Stefanus-Gemeinschaft.
  • Einweihung des Hauses Sankt Bruno als Tagungshaus.
  • Tag der Begegnung der Ständigen Diakone in Heiligkreuztal.
  • Während der Politischen Tagung im Jubiläumsjahr wird das Buch von Prälat Paul Kopf »Nur gemeinsam Freunde! - 50 Jahre Stefanus-Gemeinschaft« präsentiert.

Werner Fiutak

Erster Obmann der
Stefanus-Gemeinschaft
1991 - 2006


1998

  • Die Stefanus-Gemeinschaft geht neue Wege in der Erwachsenenbildung. Der Leiter des Bereiches Rhetorik Udo Süß und Geschäftsführer Markus Tolksdorf erarbeiten gemeinsam mit der Universität der Bundeswehr in Hamburg ein neues didaktisches Prinzip der strukturellen Teilnehmerorientierung, welches Grundlage des neuen Rhetorikkurses der Stefanus-Gemeinschaft wird.

1999

  • Aus gesundheitlichen Gründen legt der Geistliche Berater Prälat Alfred Ebert sein Amt zurück. Weihbischof Thomas Maria Renz wird Geistlicher Berater der Stefanus-Gemeinschaft.

2000

  • Zu Beginn des Jahres verlässt Geschäftsführer Markus Tolksdorf die Stefanus-Gemeinschaft. Fabian Bacher und Udo Süß werden als kommissarische Geschäftsführer eingesetzt.
  • Die Stiftung Kloster Heiligkreuztal wird gegründet.

2001

  • Ein neues »Leitbild der Stefanus-Gemeinschaft« wird ausgearbeitet.
  • Der Leiter des Bildungsbereichs, Udo Süß, ruft das Projekt »Sozialkompetenz« für Jugendliche ins Leben. Gemeinsam mit Prof. Xaver Fiederle und weiteren Mentoren werden Jugendliche weitergebildet und ein Jahr lang zur Projektarbeit angeleitet.
  • Bei der Hauptkonferenz wird die »Vision 2010« der Stefanus-Gemeinschaft vorgestellt.
  • Unterzeichnung des Gesellschaftervertrags mit der »Akademie Kloster Heiligkreuztal« am 19. September.
  • Feier des 65. Priesterjubiläums von Bruno Bernhard Zieger.
  • Der Leiter des Geistlichen Zentrums Kloster Heiligkreuztal Pfarrer Dr. Johannes Kreier wird mit einem Gottesdienst feierlich verabschiedet.
  • Im November verlassen die Schwestern der Heiligen Klara nach zwölf Jahren das Kloster Heiligkreuztal.

2002

  • Im Februar stirbt der frühere Geistliche Berater der Stefanus-Gemeinschaft Prälat Alfred Ebert.
  • Am 7. September wird Msgr. Peter Schmid als Leiter des Geistlichen Zentrums Heiligkreuztal und Geistlicher Berater der Gemeinschaft eingeführt.

2003

  • Am 11. Januar feiert Pfr. Bruno Bernhard Zieger, der die Gemeinschaft und die Bildungsstätte viele Jahre geprägt hat, seinen 90. Geburtstag.
  • Udo Süß bietet erstmals das gemeinsam mit Prof. Xaver Fiederle konzipierte einjährige Kontaktstudium »Lehren-Leiten-Lernen« für Verantwortliche in der Stefanus-Gemeinschaft und der Erwachsenenbildung an.
  • Der Geistliche Berater der Tiroler Freunde Pater German Erd OCist wird am 16. November zum 44. Abt des Zisterzienser-Stiftes Stams geweiht. 
  • Anton Rehm, Stefanusfreund im ersten Stefanuskreis Aichstetten und erster Diakon der Stefanus-Gemeinschaft, stirbt am 12. Dezember.

2004

  • Am 6. April stirbt Pfarrer Bruno Bernhard Zieger.

2005

  • Am 10. Juni werden auf dem Klosterareal von Heiligkreuztal die neue Gaststätte »Zum Klosterwirt« und das »Klosterlädle« eingeweiht.

2006 

  • Werner Fiutak tritt nach drei Amtsperioden als Erster Obmann bei der Hauptkonferenz nicht mehr zur Neuwahl an. Zum neuen Ersten Obmann wird von den Delegierten der Diözesen Herbert Frick gewählt.

2007 

  • Am 16. März stirbt der Autor des »Stefanus-Buches« Prälat Paul Kopf nach kurzer und schwerer Krankheit.
  • Am 19. März ist in Heiligkreuztal die Eröffnung und der Beginn der Wallfahrt zum heiligen Josef und zu Joachim und Anna, den Großeltern Jesu.
  • Udo Süß beendet am 30. Juni seine hauptberuflichen Tätigkeiten als Leiter des Bildungsbereiches und stellvertretender Geschäftsführer.
  • Am 9. November wird Fabian Bacher als Geschäftsführer der Stefanus-Gemeinschaft und Leiter der Bildungsstätte Kloster Heiligkreuztal verabschiedet.

Nach oben


2008 Jubiläumsjahr

  • Am 7. März feiert die Stefanus-Gemeinschaft mit einem feierlichen Festakt ihr 60jähriges Jubiläum.
  • Am 4. Oktober feiert die Diözese Rottenburg-Stuttgart in Heiligkreuztal das Jubiläum 40 Jahre Ständiger Diakonat.

2009

  • Bei der Hauptkonferenz wird Dr. Helge Juen, Imst in Tirol, zur Zweiten Obfrau der Stefanus-Gemeinschaft gewählt.
  • Arun Gandhi, der Enkel von Mahatma Gandhi ist im Mai als Referent einer Tagung zu Gast in Heiligkreuztal.
  • Das Kloster Heiligkreuztal wird von der Stefanus-Gemeinschaft künftig an den Kirchlichen Eigenbetrieb Tagungshäuser der Diözese Rottenburg-Stuttgart verpachtet. Es ist damit das 15. Tagungshaus in dem diözesanen Eigenbetrieb. Heiligkreuztal bleibt aber wie bisher auch eine Bildungsstätte der Stefanus-Gemeinschaft. Außerdem ist es ein Geistliches Zentrum der Diözese und Ausbildungsstätte für die Ständigen Diakone. Die Betriebsübernahme durch den Kirchlichen Eigenbetrieb der Diözese erfolgt zum 1. August 2009.
  • Bruder-Klausen-Kaplan Pater Josef Banz ist der Referent der Politischen Tagung in Heiligkreuztal.
  • Am 5. Dezember findet eine Außerordentliche Hauptkonferenz statt. Allem voran ging es um die Berichterstattung, die Aussprache und Beschlussfassung zur Umsetzung des Projektes Kloster Heiligkreuztal. Die Beschlüsse zum Pachtvertrag mit der Diözese Rottenburg-Stuttgart, zum Darlehensvertrag mit der Stiftung Kloster Heiligkreuztal und zum Kooperationsvertrag mit dem Kirchlichen Eigenbetrieb der Diözese wurden einstimmig verabschiedet.

2010

  • Bei der Hauptkonferenz finden die Wahlen des Stiftungsrates der Stiftung Kloster Heiligkreuztal und der Alfred und Hedwig Kugler-Stiftung statt.
  • In Heiligkreuztal findet am 2. Mai eine große Josefswallfahrt mit Bischof Dr. Gebhard Fürst und 600 Gläubigen statt.
  • Im Juni wallfahren 42 Stefanusfreunde (36 aus Tirol und vier aus Deutschland) zu Bruder Klaus ins Flüeli. Geistliche Begleiter der Wallfahrt sind Pfarrer Peter Schmid, Pfarrer Sebastian Huber OPraem und Bruder-Klausen-Kaplan Pater Josef Banz.
  • Der langjährige Bildungsreferent, Stefanusfreund Richard Bezler stirbt am 12. Juli im Alter von 87 Jahren in Ulm. Richard Bezler, der von 1950 bis 1955 Stellvertreter des Ersten Obmanns Alfred Lange war, kam 1949 mit 26 Jahren zur Stefanus-Gemeinschaft. Er war ab 1951 im Ehrenamt und von 1965 bis zu seinem »Ruhestand« im Juli 1986 als hauptamtlicher Bildungsreferent in der Stefanus-Gemeinschaft tätig. Seine Spezialgebiete waren die Katholische Soziallehre, das Zweite Vatikanum und die Rhetorik.
  • Beim Festvortrag der Sternwallfahrt der Stefanus-Gemeinschaft am 19. September spricht Winfried Kretschmann MdL, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen im Landtag von Baden-Württemberg, der 2011 erster Grüner Ministerpräsident Baden Württembergs wird.
  • 13. November – 100. Geburtstag von Alfred Lange, Gründer der Stefanus-Gemeinschaft.

2011

  • Bei der Hauptkonferenz am 10. April wird Herbert Frick für eine zweite Wahlperiode zum Ersten Obmann gewählt.
  • Am 1. Mai beginnt Dr. Stephan Fuchs seine Tätigkeit als Bildungsverantwortlicher der Stefanus-Gemeinschaft.
  • Der Geistliche Berater der Stefanus-Gemeinschaft und Leiter des Geistlichen Zentrums Kloster Heiligkreuztal, Pfarrer Peter Schmid, tritt in den Ruhestand und verlässt am 1. Adventsonntag, dem 27. November, nach 9 Jahren Heiligkreuztal.
  • Bereits eine Woche später, am 2. Adventsonntag, dem 4. Dezember, erfolgt im Münster von Heiligkreuztal die Amtseinführung von Msgr. Heinrich-Maria Burkard durch Weihbischof Thomas-Maria Renz. Msgr. Heinrich-Maria Burkard wird zum Leiter des Geistlichen Zentrums Kloster Heiligkreuztal, zum Administrator der Pfarrei St. Anna in Heiligkreuztal und zum Theologischen Berater der Stefanus-Gemeinschaft ernannt.

2012

  • Im Jahr 2012 darf die Stefanus-Gemeinschaft wieder ein Jubiläum feiern. Im Oktober ist es genau 40 Jahre her, daß die Gemeinschaft das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Heiligkreuztal vom Land Baden-Württemberg erwarb, die Anlage grundlegend zu renovieren begann und zu einem Bildungszentrum ausbaute.
  • Stefanus Liechtenstein feiert das 50jährige Bestehen

2013

  • Politische Tagung der Stefanus-Gemeinschaft vom 13.-15. September 2013 u.a. mit dem ehemaligen Ministerpräsident und langjährigem Stefanusfreund Dr. Erwin Teufel

2014

  • Bei der Hauptkonferenz am 05. April wird Alfred Fraidling als neuer Erster Obmann der Stefanus-Gemeinschaft gewählt.

Alfred Fraidling

Erster Obmann der
Stefanus-Gemeinschaft
seit 2014


2015

  • Am 27. Januar stirbt Annette Bacher.

2016

  • Am 17. Mai stirbt der langjährige Erste Obmann der Stefanus-Gemeinschaft und Direktor von Heiligkreuztal Alfons Bacher
  • Die Stefanus-Gemeinschaft nimmt mit ihren Vorständen aus Deutschland, Tirol und Liechtenstein am Erasmusprojekt „Mutmachende und gestaltungsfreudige Bürger/innen bilden durch zukunftsfähige Erwachsenenbildung“ teil.
  • Der ehemalige Erste Obmann Werner Fiutak stirbt am 13. Dezember.

2017

  • Bei der Hauptkonferenz wird der Rat der Stefanus-Gemeinschaft neu gewählt. Neue Ratsmitglieder sind nun Monika Grill, Josef Uhl, Karl Friedrich, Hans Gebert und Franz Schwaiger. Alfred Fraidling ist weiterhin der Erste Obmann und Helge Juen die Zweite Obfrau der Gemeinschaft.
  • Der Bruder-Klaus-Visionenweg wird im 600. Jubiläum des Schweizer Friedensheiligen an der Inneren Klausurmauer im Kloster Heiligkreuztal eingeweiht.
  • Die Stefanus-Gemeinschaft mit Sitz im Kloster Heiligkreuztal wird Mitglied im „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ im Landkreis Biberach.

Zum Anfang der Seite