"Wir glauben, darum reden wir" (2 Kor 4,13)

Leitbild der Stefanus-Gemeinschaft

 

 

Dieser Satz aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Korinther ist die Basis der Stefanus-Gemeinschaft, er beschreibt den Gründungsauftrag: aktiv in der Kirche und der Welt zu handeln. 

Innerhalb der Freundeskreise bilden sich die Stefanusfreunde weiter und pflegen die Freundschaft untereinander. Das, was die Stefanusfreunde in Ihren Kreisen erlernen, erleben und erfahren, geben sie nach außen weiter und wenden es in den Verbänden, Organisationen und Gremien an, in denen sie vertreten sind, ob im politischen, sozialen oder kirchlichen Bereich.

Den Gründungsauftrag und das Leben von diesem in der Gesellschaft findet sich auch in den prägenden Worten der Stefanus-Gemeinschaft wieder: Glauben, Wissen, Reden und das tragende Element der Freundschaft. 

Glauben

Grundlage des Wirkens und Handelns der Stefanusfreunde ist der gelebte Glaube. Das Grundwissen und der eigene feste Standpunkt in Glaubensfragen sind daher vorrangige Bildungsziele für den Stefanusfreund. Dabei orientiert sich die Gemeinschaft an der Lehre der Kirche.

Wissen

Wer Welt und Kirche aktiv mitgestalten will, muss sich informieren und weiterbilden. Nur das ständige Bemühen um die Erweiterung des eigenen Horizontes ermöglicht aktives Engagement in Welt und Kirche. Denn nur der, der Zusammenhänge durchschaut und versteht, wird angehört, wird ernstgenommen und kann etwas verändern.

Reden

Um etwas zu ändern, mitzugestalten und mitzureden, muss der Stefanusfreund hinausgehen zu den Menschen. Seine Überzeugung, sein Wissen und sein Glaube braucht die Sprache, um etwas bewirken zu können. In speziellen Rhetorikschulungen wird den Stefanusfreunden daher die Fähigkeit vermittelt, wirkungsvoll zu sprechen, zu argumentieren, zu diskutieren.

Freundschaft

Die Freundesidee, abgeleitet von der christlichen Bruderliebe, ist das tragende Element der Stefanus-Gemeinschaft. Wenn diese Freundschaft im Kreis grundgelegt ist, kann daraus Kraft, Begeisterung und Freude für den Dienst in der Welt wachsen und die Bildungsarbeit auf ein starkes Fundament aufgebaut werden.

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