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Sie sind hier: Bildungsstätte » „Die Kraft finden...“ (21706)

„Die Kraft finden...“ (21706)

Meditatives Tanzen zum Anfang des neuen Jahres

… Ich will die Kraft finden,
lass die Härte, die Anspannung Stück für Stück verschwinden,

ich will dem Leben ganz vertrau´n
und auf jeden Augenblick neu bau´n.
Will durch das tiefe Tal geh´n
meinen Weg deutlicher seh´n …..
(aus dem Lied „Die Kraft finden“ von Gila Antara, CD: RISE, von 2010)

Wenn wir an dieser Stelle ein Jahr zurückblicken, stellen wir fest, dass der Alltag sich seitdem für die meisten von uns zum Teil dramatisch verändert hat. Viele, ja fast alle Bereiche des Lebens sind betroffen, und wir sind jeden Tag gefordert Ruhe zu bewahren, in unserer Mitte zu bleiben, eine positive Ausrichtung zu bewahren bzw. zu erlangen, gut für uns und unsere Gesundheit zu sorgen und das Beste aus der Situation zu machen. Da ist es nicht immer einfach, einen klaren Geist und die nötige Zuversicht zu behalten! Viele von uns, die wir in einer westlichen Industrienation und nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurden, keinen Krieg im eigenen Land erlebt haben und in unserem Leben – auch wenn es nicht im Luxus verlaufen ist - nicht von Hunger und extremer Armut bedroht sind, waren noch niemals mit einer derart umfassenden Krise konfrontiert. Da fehlt es uns an Erfahrung, und wenn es sich anfühlt, als würde der Teppich des Lebens unter den eigenen Füßen weggezogen, während uns gleichzeitig alles um die Ohren fliegt und zudem vieles von dem, was uns bisher getragen und gestärkt  hat, nur in eingeschränkter Form zur Verfügung steht – dann scheint Angst eine nachvollziehbare, ja fast „natürliche“ Reaktion zu sein.

Wenn wir allerdings aus den Anfangsbuchstaben des englischen Wortes FEAR (Angst) jeweils neue Wörter bilden (wie Kelly Turner es getan hat), fällt sofort ein Lichtstrahl der Erkenntnis durch die dunkle Wolkendecke unseres inneren Horizontes: FEAR = Forgetting Every Available Resource, das heißt: jegliche zur Verfügung stehende Kraftquelle (Ressource) vergessen! Angst kommt von Enge, und Enge schränkt – so liegt es in ihrer Natur – unseren Horizont ein, der Blick senkt sich, und das Herz scheint zu schrumpfen …. Da tut es gut, wachgerüttelt zu werden und sich zu besinnen auf das, was uns stärkt, denn unsere Kraftquellen sind ja noch da – nur ohne unsere „Beteiligung“ liegen sie sozusagen brach: Tanzen, Singen, in Bewegung und in Stille und in Gemeinschaft einfach SEIN stehen immer zur Verfügung, auch in der kleinsten Einsiedlerklause, auch ganz für mich alleine. Denn im Tanz ist alles menschliche Erleben enthalten, auch das, was sich anders kaum ausdrücken läßt, die helle Freude und auch das abgrundtiefe Leid. Im Tanz läßt sich nichts halten, Freude und Leid und alle anderen Gefühle können ausgedrückt werden und finden hier ihre Heimat, mitten im Moment und doch „außerhalb der Zeit“. Und Tanz verbindet, über Zeit und Raum hinweg.Unsere getanzten Schritte – sowohl die gemeinsamen als auch die ganz individuellen – lassen uns wach und achtsam werden für das, was gerade in uns ist –und zurück bleibt – im Idealfall – ein Funken neuer Kraft, denn jeder neu „ertanzte“ Moment ist Gegenwart, und die reine Gegenwart ist bei genauem Hinsehen immer frei von Angst (welche sich im Wesentlichen auf die Zukunft richtet).Das wunderschöne Ambiente des alten Klosters Heiligkreuztal bietet hierfür eine Vielfalt an unterschiedlichsten Orten an: verlockende Innen- und Außenräume, labyrinthische Gänge und Treppenhäuser mit zum Teil archaischen Wandmalereien, die alte Kirche und ein vielseitiges Außengelände.

Im meditativen Tanz überlassen wir uns dem Rhythmus des Lebens. Wir beziehen uns bewusst auf die gemeinsame Mitte eines Kreises und nähern uns durch diese Zentrierung auch der eigenen Mitte Schritt für Schritt an. Dabei erfahren wir uns eingebunden in die Gemeinschaft der Tanzenden, erleben aber auch, dass wir einen ganz persönlichen Teil zu diesem Ganzen beitragen. Wir tanzen einfache, meditative und auch schwungvollere, lebensfrohe Tänze nach Melodien aus der internationalen Folkloretradition (u. a. auch Romatänze vom Balkan), nach neuer und klassischer Musik. Körperspürübungen, selbst gesungene „Kraftlieder“, Austausch im Gespräch und Zeiten der Stille (evtl. auch draußen im Freien) werden unser Tanzen an diesem Wochenende begleiten.
Gesänge aus aller Welt, Körperwahrnehmungsübungen, Gespräch und Stille werden unser Tanzen begleiten.

Tanz- und Singkenntnisse sind weder erforderlich noch hinderlich.

Bitte ziehen Sie bequeme, leise Schuhe und etwas Schönes, Bequemes zum Tanzen an und bringen Sie für alle Fälle „draußenfeste“ Schuhe und warme Kleidung mit.

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(**) Ermäßigungsgruppe: Schüler (ab 14 Jahre), Studenten, Auszubildende, Wehrdienst-und Zivildienstleistende, Menschen mit einer schweren Behinderung, Arbeitslose, Alleinerziehende und kinderreiche Familien können auf schriftlichen, formlosen Antrag (Nachweis) bis zu 25 % Ermäßigung auf die Kursgebühr erhalten. Der Antrag muß 14 Tage vor Beginn des Kurses im Sekretariat der Stefanus-Gemeinschaft, D–88499 Heiligkreuztal, vorliegen.

Informationen

Zur Kursanfrage
Zeitraum:15.01. 18:00 — 17.01.2021 13:00
Kosten:

Kursgebühr: 110,– €
Anzahlung: 60,– €

VP im EZ/Standard: 128,– €
VP im EZ/Komfort: 150,– €

VP im DZ/Standard: 108,– €
VP im DZ/Komfort: 130,– €

Anmeldung bis 22.12.2020

Referenten

Barbara Besser

Barbara Besser

Münster-Nienberge

»Du zeigst mir den Pfad zum Leben.«

Psalm 16,11a
Jahresleitwort 2019/2020