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Sie sind hier: Bildungsstätte » "Vergiss die Zeit und das Leid...." (20702)

"Vergiss die Zeit und das Leid...." (20702)

Meditatives Tanzen zum Anfang des neuen Jahres

… Vergiss die Zeit und das Leid…..

(aus dem Gedicht AUFBRUCH – DIE JAHRESWENDE KOMMT von Michael Lehmler; Textauszug)

Die ZEIT vergessen – hmm. Ein Vorschlag, der durchaus seine zwei Seiten hat, denn wer die Zeit vergisst, macht sich das Leben mit seinen Mitmenschen nicht unbedingt einfacher: auf „oh, entschuldige, ich habe die Zeit ganz vergessen….“ ist auf jeden Fall mit Reaktionen von Kopfschütteln bis zu nachvollziehbarer Irritation zu rechnen. Andererseits: „die Zeit vergessen“ – das ist doch dieser anstrebenswerte Zustand, in der modernen Wissenschaft „Flow“ genannt, in den sich Kinder mühelos hineinspielen, während Erwachsene oft den Zugang dazu fast verloren haben? Nun gut, zu Anfang des Jahres die Zeit ein wenig vergessen, das ist auch dem Jahreswechsel angemessen: das GESTERN ist noch nicht ganz zu Ende und das MORGEN hat noch nicht ganz begonnen. Winter bedeutet Ruhezeit – Ruhe-ZEIT! Aber das LEID vergessen?? Wie kann man das Leid vergessen, in unserer immer mehr gebeutelten Welt, wo wir überall mit verschiedensten Facetten davon konfrontiert werden, in unserem eigenen Leben, unseren eigenen größeren oder kleineren Schwierigkeiten; den Lasten, die unsere Mitmenschen zu tragen haben, egal ob sie uns ganz nah am Herzen liegen oder ob die Medien uns von ihren Schicksalen berichten – und vom allgemeinen Zustand der Welt und unseres Planeten ganz zu schweigen. Ist es nicht geradezu unverantwortlich, das LEID zu vergessen? Sollten wir nicht jede Sekunde uns dessen bewusst sein?

Ein provokatives Zitat, und doch trifft es den Kern dessen, was wir beim Tanzen erleben können, denn im Tanz ist alles menschliche Erleben enthalten, auch das, was sich anders kaum ausdrücken lässt, die helle Freude und auch das abgrundtiefe Leid. „Noch nie habe ich etwas so schön zusammenbrechen sehen“ sagt Alexis Sorbas beim Zusammensturz seiner Seilbahn – und vergisst die Zeit und tanzt sich durch die Momente hindurch, die gerade noch von Leid erfüllt waren. Im Tanz lässt sich nichts halten, Freude und Leid und alle anderen Gefühle können ausgedrückt werden und finden hier ihre Heimat, mitten im Moment und doch „außerhalb der Zeit“.

Unsere getanzten Schritte – sowohl die gemeinsamen als auch die ganz individuellen – lassen uns wach und achtsam werden für das, was gerade in uns ist – jetzt gerade – und schon ist dieser Moment der Freude, diese Welle voller Leid auch schon wieder vorbei, die Zeit – wo ist sie geblieben? - hat alles mit sich genommen, und zurück bleibt – im Idealfall – ein Funken neuer Kraft, denn jeder neu „ertanzte“ Moment ist Gegenwart, ein unverzichtbarer Aspekt bei der „Standortbestimmung“ in unserem persönlichen Universum zu Beginn des noch sehr jungen neuen Jahres.

Das wunderschöne Ambiente des alten Klosters Heiligkreuztal bietet hierfür eine Vielfalt an unterschiedlichsten Orten an: verlockende Innen- und Außenräume, labyrinthische Gänge und Treppenhäuser mit zum Teil archaischen Wandmalereien, die alte Kirche und ein vielseitiges Außengelände.

Im meditativen Tanz überlassen wir uns dem Rhythmus des Lebens. Wir beziehen uns bewusst auf die gemeinsame Mitte eines Kreises und nähern uns durch diese Zentrierung auch der eigenen Mitte Schritt für Schritt an. Dabei erfahren wir uns eingebunden in die Gemeinschaft der Tanzenden, erleben aber auch, dass wir einen ganz persönlichen Teil zu diesem Ganzen beitragen. Wir tanzen einfache, meditative und auch schwungvollere, lebensfrohe Tänze nach Melodien aus der internationalen Folkloretradition (u. a. auch Romatänze vom Balkan), nach neuer und klassischer Musik. Körperspürübungen, selbst gesungene „Kraftlieder“, Austausch im Gespräch und Zeiten der Stille (evtl. auch draußen im Freien) werden unser Tanzen an diesem Wochenende begleiten.

Gesänge aus aller Welt, Körperwahrnehmungsübungen, Gespräch und Stille werden unser Tanzen begleiten.

Tanz- und Singkenntnisse sind weder erforderlich noch hinderlich.

Bitte ziehen Sie bequeme, leise Schuhe und etwas Schönes, Bequemes zum Tanzen an und bringen Sie für alle Fälle „draußenfeste“ Schuhe und warme Kleidung mit.

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Informationen

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Zeitraum:10.01. 18:00 — 12.01.2020 13:00
Kosten:

Kursgebühr: 110,– €
Anzahlung: 60,– €

VP im EZ/Standard: 118,– €
VP im EZ/Komfort: 138,– €

VP im DZ/Standard: 98,– €
VP im DZ/Komfort: 118,– €

Anmeldung bis 19.12.2019

Referenten

Barbara Besser

Münster-Nienberge

»Du zeigst mir den Pfad zum Leben.«

Psalm 16,11a
Jahresleitwort 2019/2020